Warum gibt’s so wenig Chancen für Slalomskater?
Frage
Im Olympiapark, im neuen Arnulfpark, im Westend und auf der Theresienwiese kommt immer mehr das Interesse am Slalomskaten auf, begeisterte Passanten können den Tricks dieser wachsenden Sportart beiwohnen. Warum gibt es im Winter und an verregneten Tagen keine überdachten Möglichkeiten mehr, diesem Sport zu frönen? Wäre es möglich, ungenutzte Parkhäuser, wie z.B. an der Rudi-Sedlmayr-Halle freizugeben oder in Turnhallen zeitweise Asyl zu finden? Und wäre es möglich, den Asphalt der genannten Flächen unter freiem Himmel aufzubessern?
Antwort
Das Beispiel der Slalomaktivitäten in den Parks belegt ja, dass im Sommer geeignete Flächen zur Verfügung stehen. Der Asphalt wird fortlaufend ausgebessert, vielfach auch mit weniger rauem Asphalt. Schade ist, dass überdachte Gelegenheiten, wie die Eurosporthalle, der Rollpalast und auch die Skaterhalle im Kunstpark Ost wieder geschlossen haben. Das zeigt halt auch, dass der wirtschaftliche Betrieb einer Skaterhalle problematisch ist. Leider ist mir über konkrete neue Projekte nichts bekannt. Dennoch eine gute Nachricht: Das Sportamt im Schulreferat sucht eine Lösung, ob in einer Sporthalle, einem Parkhaus oder an anderer Stelle, muss im Einzelfall geprüft werden. Slalomskaten gehört überall dort, wo andere nicht gestört werden, zweifellos zu einer dynamischen Stadtkultur.

