Warum wird bei der Straßensanierung herumgestückelt?

Frage

Seit ca. 4 Jahren ist die Hiltenspergerstraße zwischen Clemens- und Karl-Theodor-Straße in einem katastrophalen Zustand. Im Frühsommer bekam diese Straße in Höhe der Clemensstraße ca. 150 m lang endlich einen neuen Belag. Was ich nicht verstehen kann: Warum wurde auf die restlichen 200 m bis zur Karl-Theodor-Straße nicht auch ein neuer Belag gemacht, wo doch schon sämtliche Baufahrzeuge und die Absperrung bereits vorhanden waren?

Antwort

Sie haben Recht: Die Fahrbahn der Hiltenspergerstraße weist tatsächlich Unebenheiten auf. Da wäre eine vollständige Erneuerung bis zur Karl-Theodor-Straße schon wünschenswert gewesen. Leider gibt es aber stadtweit sehr viele Pflasterstraßen mit vergleichbarem Zustand, die nur sukzessive saniert werden können. Der Münchner Stadtrat hat deshalb erfreulicherweise 10 Millionen € für den Straßenunterhalt in Nebenstraßen bereitgestellt. Dieses Geld steht in den nächsten 5 Jahren zur Verfügung. Bei einem Straßennetz von 2.300 km Länge, über 100.000 qm Fußgängerzone, 900 km Radwege und 4.300 km Gehwege muss aber die Reparatur auf die jeweils bedürftigsten Abschnitte konzentriert werden. Nach sorgfältiger Überprüfung des Baureferates gehörte der von Ihnen genannte restliche Abschnitt der Hiltenspergerstraße nicht dazu. Die Verwaltung wird den Straßenzustand im Auge behalten und bei Bedarf sanieren.



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